: Ich freue mich sehr und bin stolz darauf, weiter Trainer der Arminia zu sein. Ich bin froh, dass die Zusammenarbeit in genau dieser Konstellation weitergeht.
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: Es gab Kontakte zu anderen Club, aber davon habe ich mich nicht ablenken lassen. Dieser Verein fühlt sich für mich genau richtig an.
: Es hakte gar nicht. Wir arbeiten hier in einem kleinen Team mit relativ wenigen Leuten. Zuletzt waren die Lizenzierungsanträge zu bearbeiten, Vertragsgespräche mit den Spielern laufen. Da fehlte es schlicht an der Zeit.
: Jeder Sportler hat das Ziel, so hoch wie möglich zu kommen. Ich habe aber keinen konkreten Plan, der beispielsweise vorsieht, dass ich in drei Jahren in der Bundesliga sein will. Dazu ist das Fußballgeschäft zu schnelllebig. Mein Lebensentwurf erstreckt sich von Samstag zu Samstag, ich brauche auch keine Sicherheiten. Ich mag den ständigen Ritt auf der Rasierklinge, das ist Profifußball, jede Woche.
: Das ist kein Verdienst von mir alleine, sondern Teamarbeit. Hier spielt keiner den großen Zampano. Alle arbeiten sehr intensiv daran, den Verein wieder nach oben zu bringen.
: Das zu erklären, würde einige Zeit in Anspruch nehmen.
: In meiner Vorstellung von Fußball geht es weniger um offensiv oder defensiv, sondern um Aktivität, mit und gegen den Ball. Aktivität ist das Zauberwort. Ich will selbst entscheiden, was auf dem Platz passiert. Passivität ist das Schlimmste.
: Dieses Spiel elektrisiert die Massen, nicht nur wegen des Derby-Charakters, sondern auch, weil es ein echtes Spitzenspiel ist. Kleinigkeiten werden entscheiden. Es wird derjenige gewinnen, der weniger Fehler macht und angesichts der Atmosphäre im Stadion seine Nerven besser im Griff hat.
: Nein, das wollte ich nicht groß thematisieren.
: Das Hinspiel war extrem verteilt, bis zum Sonntagsschuss zum 0:1. Die Phase nach der Pause haben wir komplett verschlafen. Das war bitter und hängt uns noch immer nach. Ich werde jetzt keine markigen Sprüche raushauen. Leistung abliefern, nicht quatschen – darum geht es.
: Ob es klappen wird, kann keiner sagen. Aber wir sind zuletzt sehr stabil aufgetreten, sind in der Breite so gut aufgestellt, dass wir Ausfälle ohne Qualitätsverlust kompensieren können und haben einfach unheimlich Bock auf Fußball. Mit dieser Basis haben wir zumindest eine realistische Chance auf den Aufstieg.
