Starke Rolle Westfalens besser würdigen
Bild: Gog

Väter des CDU-Westfalenpapiers: (v. l.) Karl-Josef Laumann (Münsterland), Ralph Brinkhaus (Ostwestfalen-Lippe) und Klaus Kaiser (Südwestfalen).

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Gemeinsam mit dem CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet wollen die Vorstände der Bezirksverbände am kommenden Montag in Münster dazu ihr „Westfalenpapier“ vorstellen. Überschrieben ist das Eckpunktepapier der Christdemokraten mit dem Titel „Westfalen: Eine moderne Region stellt sich den neuen Herausforderungen!“ Der Forderungskatalog benennt unter anderem auch Strategien, wie die CDU die Stärken der Region erhalten und weiter ausbauen will.

Die CDU in den drei westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster beklagt seit Längerem, dass die rot-grüne Landesregierung ihre Förderpolitik einseitig auf die Rhein-Ruhr-Region konzentriere und dabei Westfalen als leistungsfähigen Wirtschaftsraum außer Acht lasse. Das Münsterland, Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe seien aber Standort für 45 Prozent aller Industriebetriebe im Bundesland NRW, die Region beheimate zudem hervorragende Landwirtschaft, Handwerksbetriebe und Hochschulen. Um diese und andere Stärken Westfalens langfristig zu sichern haben die Christdemokraten zehn Eckpunkte formuliert. So fordern sie etwa Schienen- und Wasserwege auszubauen, den Breitbandausbau voranzutreiben und Westfalen zur Modellregion in Sachen medizinischer und pflegerischer Versorgung auf dem Land zu machen.

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