Weltumradler knackt Guiness-Rekord
Der Extremsportler Thomas
Großerichter wurde am Sonntag in seinem Heimatort Ascheberg-Herbern  von Dorfbewohnern und Journalisten empfangen.

Der 27-Jährige aus dem Münsterland hat 105 Tage, eine Stunde und 44 Minuten für seine Radtour durch Asien, Australien, Nord- und Südamerika und Europa gebraucht. Der bisherige Rekord im Guinness-Buch steht bei 127 Tagen. Zuletzt hatte Großerichter am Sonntag in seinem Heimatort Herbern im Münsterland haltgemacht.  Dort hatten ihn am Sonntag mehrere hundert Dorfbewohner gefeiert. Dann radelte er ohne Pause bis Berlin, wo er gegen 10 Uhr am Montag ankam.

Am 17. September am Brandenburger Tor hatte Großerichter seinen Angriff auf einen Rekord für das Guinness-Buch gestartet. Seine Aufgabe: Ab Berlin 28 968 Kilometer mit dem Rad fahren,  immer in Richtung Osten rund um den Globus. 

Begrüßung durch Freunde und Bekannte

28 500 Kilometer im Sattel hatte der Extremsportler am Sonntag schon zurückgelegt. Auf dem Bauernhof seiner Eltern in Herbern begrüßten Freunde und Bekannte den Radler mit einem Spalier und vielen Umarmungen, anschließend feierten mehrere hundert Menschen  am Straßenrand den 27-Jährigen.

Zweifel an seinem Rekordversuch hatte Großerichter auf dem amerikanischen Kontinent, als das Wetter über weite Strecken nicht mitspielte. Bei einem Zwischenstopp in Lissabon kämpfte der 27-Jährige mit heftigen Krämpfen. Nicht nur auf der letzten Etappe saß Großerichter länger als zwölf Stunden im Sattel und fuhr 450 Kilometer am Tag.

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