Westfälische Hochschulen sind gefragt
Ein Studium ist nach wie vor gefragt: Das belegt die weiterhin hohe Zahl der Erstsemester an den Hochschulen in Bielefeld, Bochum, Münster und Paderborn.

Das hat damit zu tun, dass die Sondereffekte des doppelten Abiturjahrgangs vom Herbst 2013 allmählich auslaufen. Mit einer Ausnahme, wie die „Glocke“ im Rahmen einer Umfrage erfuhr.

Universität Münster: An der Westfälischen Wilhelms-Universität studieren zum Wintersemester 42.600 junge Menschen. Mitte der 1980er-Jahre waren es laut Uni-Sprecher Norbert Robers auch schon einmal über 45.000. 5150 klassische Erstsemester haben ihr Studium aufgenommen. Hinzu kommen rund 4350 Erstsemester im weiteren Sinne. Darunter fallen neue Master- und Promotionsstudenten sowie Studienfach- und Hochschulwechsler.

Universität Paderborn: Zum Stichtag 8. Oktober zählte die Uni 2560 Studienanfänger und 1400 weitere Studierende im 1. Fachsemester (Master). Die Zahl der Studierenden insgesamt beläuft sich auf 19.661.

Universität Bielefeld: Mit 23.400 Studierenden sind in der OWL-Metropole so viel Studierende eingeschrieben wie noch nie. Die Zahl der Erstsemester liegt bei 3400. Hinzu kommen 1000 Studenten, die ihren Master-Abschluss in Angriff genommen haben.

Ruhr-Universität Bochum: Inklusive der neu begonnenen Masterstudiengänge zählt Bochum mehr als 4800 Erstsemester. Insgesamt sind an der Ruhr-Uni 42.200 Studierende eingeschrieben. Vor einem Jahr waren es noch rund 500 mehr. Besonders begehrt sind Studienplätze in den Fachbereichen Psychologie, Biologie, Wirtschaftswissenschaften und Jura. Nach Angaben eines Uni-Sprechers zählen auch Elektrotechnik und Maschinenbau zu den besonders stark nachgefragten Studienfächern.

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