Zahl der Drogentoten steigt
Schlechte Entwicklung: Die Zahl der Drogentoten in NRW steigt an. 1629 Menschen starben im Jahr 2010 durch Drogenmissbrauch.

Die meisten Todesfälle sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen, wie das Landesamt weiter mitteilte.

Im Kreis Gütersloh starben im Jahr 2010 insgesamt 75 Menschen an Drogenmissbrauch. Damit lag ihr Anteil an allen Todesfällen bei 2,3 Prozent. Im Kreis Warendorf liegt diese Quote mit 1,6 Prozent niedriger: 2010 kamen dort 41 Menschen durch Drogen ums Leben.

Auch landesweit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die durch Drogen starben. In ganz NRW gab es im Jahr 2010 insgesamt 3447 Drogentote (+ 2,6 Prozent gegenüber 2005). Unter den kreisfreien Städten und Kreisen ist Hagen die Kommune mit den verhältnismäßig meisten Todesfällen durch Drogenmissbrauch: Dort gingen 2,6 Prozent aller Sterbefälle auf den Konsum von Alkohol, Betäubungsmitteln oder anderen Drogen zurück.

Die Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 sind der Statistik zufolge besonders drogengefährdet. Von 2000 bis 2010 kamen die meisten Drogentoten stets aus diesen Jahrgängen, berichtete das Landesamt weiter. Entsprechend würden die Drogentoten im Durchschnitt immer älter. Die Ursache sei unklar.

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