Zehn Skulpturen sollen in Münster bleiben
Bild: dpa
Die Installation „Sketch for a Fountain“ von Nicole Eisenmann könnte in einer neu geschaffenen Version auch nach Ende des Skulpturprojekts in Münster bleiben.  
Bild: dpa

„Es steht eine vergleichbare Anzahl wie bei der Schau 2007 zur Diskussion", sagte Frauke Schnell, Leiterin des Kulturamts der Stadt Münster. Die Stadt selbst prüfe den Ankauf von sechs Werken - darunter die Klanginstallation am Hauptbahnhof von Emeka Ogboh und die Skulptur in der Form eines Ofens von Oscar Tuazon.

Finanzmittel werden geprüft

Die Entscheidung stehe noch aus, erklärte Schnell. Derzeit werde geprüft, welche Finanzmittel es dafür brauche. Das LWL Museum für Kunst und Kultur hat laut Sprecher Frank Tafertshofer bereits eine Arbeit von Koki Tanaka angekauft und erwägt den Erwerb eines weiteren Werks. Beide sollen im Museum gezeigt werden. Ein privater Sammler habe außerdem die Arbeit von Hervé Youmbi gekauft und dem Museum zur Verfügung gestellt.

Bürgerinitiative setzt sich ein

Möglicherweise gibt es auch eine neu geschaffene Version des Publikumslieblings „Sketch for a Fountain" der Künstlerin Nicole Eisenman in der Stadt. Die ursprüngliche Brunnenskulptur wurde während der Schau mehrmals beschädigt. Eine neu gegründete Bürgerinitiative setzt sich für eine permanente Skulptur von Eisenman ein.

Die Skulptur Projekte gelten als eine der weltweit wichtigsten Skulpturenschauen und finden alle zehn Jahre in Münster statt. Eines der Wahrzeichen der Stadt - die drei überdimensionalen Billardkugeln am Aasee von Claes Oldenburg - stammt von der ersten Schau 1977.

SOCIAL BOOKMARKS