Bauhof beseitigt illegale Biomüllkippe
Mehr als 50 Kubikmeter Kompost mussten die städtischen Mitarbeiter jetzt am Wapelbach in Neuenkirchen entsorgen. Nun soll ein Zaun weitere Abladungen verhindern.

Der Komposthaufen zwischen Bäumen und Gehölzen war inzwischen auf fast einen Meter Höhe angewachsen. Mit einem Bagger wurden die Abfälle entfernt. Siebenmal musste der große Anhänger gefüllt und wieder geleert werden.

„Auch wenn es sich um organisches Material handelt, darf man es nicht einfach beliebig in der Natur abladen“, sagt Paul Hölscher vom städtischen Umweltteam. Denn: Abgesehen davon, dass es sich um eine bußgeldfähige Ordnungswidrigkeit handelt, sind Gartenabfälle nicht Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft, sondern stellen vielmehr einen starken Eingriff in die Ökologie dar. Pflanzen und Tiere sind schließlich auf bestimmte Standortbedingungen angewiesen. In dem konkreten Fall in einem Siedlungsbereich im Rüschfeld drohen bereits Bäume einzugehen.

Die Kosten für die Entsorgung der Abfälle muss auf alle Gebührenzahler umgelegt werden, die Fläche neu bepflanzt werden. Zusätzlich sollen ein Hinweisschild und ein Zaun aufgestellt werden, um den Bereich künftig sauber zu halten. Alle Anlieger im Umfeld der Müllhalde hat die Stadt persönlich angeschrieben und informiert.

Wer seine Gartenabfälle nicht auf dem eigenen Grundstück kompostieren kann oder will, hat die Möglichkeit, sie in der Biotonne zu entsorgen. Für Gärten, in denen besonders viel Grünschnitt anfällt, kann eine zusätzliche Saisontonne geordert werden. Nähere Informationen dazu gibt das Umweltteam der Stadt unter Telefon 05244 /986322.

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