Bürgerstiftung-Spende für Radweg-Verein
Bilder: Fechner
Am Hof Mertenskötter an der Walstedder Straße übergab die Bürgerstiftung Ahlen am Montagnachmittag eine Spende in Höhe von 2000 Euro. Von der Bürgerstiftung waren dabei (v. l.) Franz Tripp, Franz Venker und vom Verein Radweg Michael Mertenskötter und Thorsten Pälmke.
Bilder: Fechner

Die Arbeiten am Bürgerradweg entlang der Walstedder Straße wurden im Herbst 2013 aufgenommen. Nach rund einem Jahr sind die Fortschritte auf schon 2500 Meter Länge sichtbar. Auf dieser Strecke ist die erste von zwei Asphaltlagen aufgebracht worden. Auch am Wochenende nahmen die Mitglieder der Bürgerinitiative bei gutem Wetter ihre Werkzeuge in die Hände und sorgten für den Fortschritt der Arbeiten. Nur Vereinsvorsitzender Michael Mertenskötter war dieses Mal entschuldigt. Er heiratete am Samstag.

„Von den Nöten und Sorgen der Bürgerinitiative haben wir gehört und schnell gehandelt“, erklärte Franz Tripp, Vorsitzender der Bürgerstiftung, die Spendenbereitschaft seines Vereins. Er fügte hinzu: „Im Namen und für die Bürger in Ahlen fasste unser Vorstand kurzfristig den Beschluss, zu spenden.“

An manchen Stellen endet der Bürgerradweg noch auf einem Acker. Das soll sich auf Dauer ändern und zur nahtlosen Strecke führen.
Über die Spende freuten sich die Vereinsmitglieder mit dem Vorsitzenden Michael Mertenskötter an der Spitze und nahmen die Unterstützung über 2000 Euro dankend an. „Das hilft uns sehr. Trotzdem fehlen uns immer noch rund 20 000 Euro in unserer Eigenleistungskasse. Der Radweg wurde so kostengünstig wie nur möglich geplant und bis jetzt ausgeführt“, gab Michael Mertenskötter einen Überblick zu den Kosten des Projekts. Vorstandsmitglied Thorsten Pälmke, der die Spendenübergabe ebenfalls begleitete, richtete noch einmal einen Appell an die Ahlener Bürger: „Wir sind für jede Spende dankbar, auch wenn sie nicht in vierstelliger Höhe liegt.“

Alle Mitglieder legen sich seit November des vergangenen Jahres richtig ins Zeug, um den Eigenanteil des Gesamtkostenvolumens von rund 260 000 Euro so groß wie möglich zu gestalten. Wenn der Verein keine Eigenarbeit eingebracht hätte, dann würden bei der Erstellung durch einen Unternehmer einschließlich Material 430 000 Euro angefallen. An diesen Summen lassen sich die von den Mitgliedern und Spendern aufgebrachten Mittel gut messen und dokumentieren die Leistung des Vereins Radweg Walstedder Straße.

In Kürze erfolgt die Aufbringung der zweiten Schicht Asphalt, der dann die leichten Wellen der ersten Schicht ausgleichen soll.

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