Carola Wesseler führt Jugendfeuerwehr
Bild: Sulz
Der neue Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr wurde in der Festhalle Everswinkel gewählt: (v. l.) René Müller, Julia Drees, Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann, Tanja Rolf, Carola Wesseler und Jonas Struckamp.
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Unter dessen Führung habe man in den vergangenen fünf Jahren „sehr viel erreicht und vorangetrieben“,   wie sich Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann erinnerte. „Er hat unseren Nachwuchs auf die Spur gebracht und ihn begeistert, bei uns zu bleiben“, lobte er den aus seinem Amt scheidenden Kameraden, der krankheitsbedingt jedoch nicht zugegen sein konnte. Carola Wesseler zur Seite stehen wird in Zukunft Jonas Struckamp, der wie Julia Drees als Mädchenbeauftragte sowie René Müller als Spielebeauftragter von der Versammlung neu in sein Amt gewählt worden ist. Bestätigt wurde Tanja Rolf als Schriftführerin.

Zehnkampf

Getreu dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, folgte der formellen Abstimmung erstmalig der Zehnkampf der Jugendfeuerwehren. An zehn Stationen mussten die jungen Kameraden verschiedene Kompetenzen von Geschicklichkeit bis Schnelligkeit und vor allem gute Kondition unter Beweis stellen – unter anderem beim Sackhüpfen, einem Schwammlauf, bei dem es galt, mittels vollgesogener Schwämme Wasser von einem in einen anderen Eimer zu befördern, oder beim Klassiker „Apfeltauchen“. Zu gewinnen gab es für die drei bestplatzierten Teams, die jeweils aus fünf Kameraden der gleichen Jugendfeuerwehr bestanden, eine große Packung Gummibärchen. „Wegen der Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse dürfen unsere Veranstaltungen keinen Wettkampfcharakter mehr haben“, erklärte die neue Kreisjugendfeuerwehrwartin Carola Wesseler. Die Jugendfeuerwehren seien von großer Bedeutung, wie Dr. Jörg Welzel, Leiter der Feuerwehr Everswinkel, am Rande der Veranstaltung gegenüber der „Glocke“ betonte. „Sie leisten enorm viel für unseren Nachwuchs. Jedes Jahr rücken engagierte Kameraden nach. Wenn wir sie nicht hätten, sähe es zum Teil ziemlich düster für uns aus.“ Daher sei es erfreulich, dass es mittlerweile in nahezu allen Kommunen des Kreises eine Jugendfeuerwehr gibt. „Nur Sassenberg sträubt sich noch“, bedauert Welzel.

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