E-Rollstuhlfahrer vor Absturz gerettet
Einen Elektro-Rollstuhlfahrer hat die Feuerwehr am späten Mittwochnachmittag vor dem Sturz in einen Graben gerettet.

Am späten Mittwochnachmittag sei ein Elektrorollstuhlfahrer auf dem Radweg Höhe Wetterschutzhütte im Bereich der Von-Liebig-Straße nach einem Ausweichmanöver von der Fahrbahn abgekommen, teilte Stadtbrandinspektor Heinz Linnemann, Leiter der Feuerwehr, am Donnerstag mit. Der E-Rollstuhl sei erst in der Böschung zum Stehen gekommen. Er drohte samt Fahrer in den Wassergraben zu stürzen. Ersthelfer konnten den Rollstuhl zwar vor einem weiteren Abrutschen sichern, aber nicht aus der Notlage befreien. Um 17 Uhr sei schließlich die Feuerwehr alarmiert und der Rollstuhlfahrer unverletzt aus der bedrohlichen Gefahr gerettet worden, berichtete Linnemann.

Einige Stunden später, gegen 23 Uhr, wurde die Feuerwehr durch die Polizei zur Amtshilfe angefordert. Im Straßengraben an der Telgter Straße (Landesstraße 811) stand ein etwa drei Wochen altes Kalb. Feuerwehr und Polizei gelang es nach kurzer Verfolgungsjagd, das junge Rind einzufangen. Das Kalb sei bereits tagsüber mehreren Autofahrern aufgefallen, teilte Wehrführer Heinz Linnemann mit. Es habe sehr erschöpft gewirkt. Das Rind sei nach seiner Rettung in die Sendenhorster Tierklinik gebracht und dort tiermedizinisch versorgt worden.

Am Donnerstagmorgen um kurz vor 6 Uhr wurde die Feuerwehr in die Bauerschaft Hardt gerufen. Dort habe direkt an einem Gebäude ein 100-Liter-Fass mit Holzkohleresten und Sägespänen gebrannt. Das Feuer sei mit einem C-Strahlrohr abgelöscht worden, erklärte Linnemann.

SOCIAL BOOKMARKS