Feuerwehr testet Leistungsfähigkeit

In den Außenbereichen Füchtorfs ist das essenziell, denn dort bietet die kommunale Wasserversorgung oft nicht genügend Druck und Menge. Oftmals ist, für ländliche Gebiete nicht untypisch, keine Wasserversorgung vorhanden. Deshalb greifen die Mitglieder der Feuerwehr auf Löschteiche, Zisternen und Rohrbrunnen zurück, die im Löschwasserkonzept erfasst sind. Für alle diese Löschwasserlieferanten muss die Funktionsfähigkeit gewährleistet sein.

Prüfung dauert zehn Minuten

Für die Rohrbrunnenprüfung ziehen die Füchtorfer Wehrleute vor Ort ungefähr zehn Minuten lang Wasser und errechnen aus Brunnentiefe und Ausgangsdruck die Leistungsfähigkeit eines jeden dieser Brunnen, die eine ungefähre Funktionsdauer von 20 Jahren haben. „Alter der Brunnen, Jahreszeit – all das sind Faktoren, die Einfluss auf die Fördermenge haben“, erläuterten der Füchtorfer Löschzugführer Michael Lienker und der Stellvertretende Feuerwehrführer Heinrich Otte im „Glocke“-Gespräch. 600 bis 800 Liter seien schon ganz gut. Bei geringerer Menge werde die Stadt informiert, die dann entsprechende Maßnahmen ergreifen müsse. Auch die Brunnenbesitzer seien im Boot, denn die Sicherstellung geeigneter Löschwassermengen ist Bestandteil der Vorgaben zur Baugenehmigung.

Mitglieder agieren freiwillig

25 Mitglieder der Feuerwehr waren am Montagabend im Einsatz. „Früher haben wir das immer am Buß- und Bettag gemacht“, erinnerte sich Heinrich Otte. Seither findet die Prüfung, wie immer ehrenamtlich und ohne finanzielle Vergütung an regulären Dienst-Abenden der Freiwilligen Feuerwehr statt.

178 Unterflurhydranten gilt es winterfest zu machen

Dies ist nicht die einzige Aufgabe zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Als nächstes stehen die Unterflurhydranten auf dem Plan. Anfang November werden alle 178 winterfest gemacht.

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