Johannes Glaw erhält „Maecenartus“

Ehrenpreis MAECENARTUS 2011 erneut vergeben

Der Gütersloher Kunstpädagoge und Archäologe Johannes W. Glaw erhält in diesem Jahr den „Maecenartus“, Ehrenpreis des Kunstvereins Kreis Gütersloh. Die bisherigen Preisträger waren der Wiedenbrücker Unternehmer Bruno Höner (2007) und der P. A. Böckstiegel Freundeskreis Werther (2009).

Mit dem „Maecenartus“, den der Kreiskunstverein mit Unterstützung der Volksbank Gütersloh in zweijährigem Rhythmus vergibt, soll der freiwillige, ideelle oder finanzielle Einsatz für die Bildende Kunst im Kreis Gütersloh ausgezeichnet werden.

„Ich wusste weder, dass ich nominiert worden bin, noch dass die Jury tagte“, erklärte Glaw in einer ersten Stellungnahme gegenüber der „Glocke“. Die Nachricht habe ihn vollkommen überraschend erreicht - als er gerade mit seiner Frau durch die aktuelle Sonderschau zum 150-jährigen Bestehen der Gütersloher Martin-Luther-Kirche im Gütersloher Stadtmuseum geschlendert sei.

Unter sechs Vorschlägen aus der Bevölkerung des Kreisgebietes, wählte eine siebenköpfige unabhängige Jury, nach eingehender Erörterung, in geheimer Wahl, den Preisträger aus.

Johannes W. Glaw erhält die Auszeichnung für sein außerschulisches Engagement um das seit 1988 alle zwei Jahre durchgeführte Symposium „Junge Kunst“ mit heimischen und internationalen bildenden Künstlern. Nach übereinstimmender Meinung der Jury erfüllt dieses Projekt alle Punkte des Kriterienkatalogs für die Preisvergabe. Es handelt sich um eine beispielgebende, private Initiative. Der Einsatz für die Bildende Kunst im Kreis Gütersloh ist freiwillig. Er dient der Künstlerförderung, dem Künstleraustausch, der Kunstvermittlung und ermöglicht künstlerische Projekte.

Vergeben wird der Preis in einer Feierstunde am Dienstag, 12. Juli, in den Räumen der Volksbank Gütersloh. Verbunden ist die Ehrung mit der Übergabe einer Urkunde und einer vergoldeten Bronzeplastik des litauischen Bildhauers Jonas Gencevicius. Sie wird alle zwei Jahre von Preisträger zu Preisträger weitergereicht. Gencevicius war 2004 selbst Teilnehmer des Symposiums „Junge Kunst“.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe der Gütersloher „Glocke“.

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