Mit Altpapier gute Zwecke unterstützen
Bild: Poschmann
Kolping-Vorsitzender Martin Hülsmann packt selbst mit an, um das Altpapier im Container zu stapeln.
Bild: Poschmann

Zahlreiche Haushalte haben die blaue Tonne für Altpapier. Es gibt jedoch auch „Verweigerer“ und auch solche, die ganz „spezielles“ Altpapier in die beiden Container am Wilhelmsplatz abladen. Wie Christa Niederschmid, die gern schwere Kataloge über dieses Angebot entsorgt. „Die haben viel Gewicht“, sagt die Warendorferin. Und Gewicht bringt in diesem Falle Geld, das wiederum für wohltätige Zwecke gespendet wird.

Für viele Bürger ist das dann auch ein wichtiger Grund, die Sammlung auf dem Wilhelmsplatz zu nutzen. „Ich bin alle vier Wochen dabei, um die Kolpingsfamilie zu unterstützten. Wir haben deshalb auf die blaue Papiertonne verzichtet“, sagt Christa Zellerröhr aus Vohren. Viele nutzen den samstäglichen Einkauf, um einen Abstecher zum Wilhelmsplatz zu machen, um dort ihr Altpapier loszuwerden. „Immer, wenn ich etwas habe, bringe ich es hier vorbei“, sagt Jan Große Deters. Felix Hippler nimmt’s pragmatisch: „Ich habe gerade einen großen Schrank gekauft. Da ist man doch froh, wenn man die Kartonage schnell wieder los ist.“

Ganz in der Nähe des Wilhelmsplatzes wohnt Anneliese Kliment. „Ich habe keine Papiertonne, und das Altpapier hierher zu bringen, macht mir keine Mühe“, sagt die 79-Jährige. „Außerdem ist es ja für einen guten Zweck.“

Ganz sportlich kommt Andreas Aundrup mit dem Fahrrad samt Anhänger vorgefahren. Für ihn sind nicht nur der wohltätige Zweck und die Unterstützung der Kolpingsfamilie wichtige Punkte. Aundrup lässt den Umweltschutzgedanken einfließen und spricht sich daher grundsätzlich für das Fahrrad aus. „Das ist doch schlimm, wenn die Leute selbst zum Brötchenholen mit dem Auto fahren. Viele machen sich da zu wenige Gedanken.“ Der Warendorfer erledigt so gut wie alle Dinge des täglichen Lebens mit dem Rad. Wenn es sein muss, transportiert er mit seinem Fahrradanhänger auch mal 100 Kilogramm Steine oder 50 Liter Wasser, um Blumen zu gießen. M

it dem Resultat der Sammlung zeigten sich am Samstag denn auch Kolping-Vorsitzender Martin Hülsmann und Helmut Hokamp zufrieden.

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