Noch nicht alle Toten nicht identifiziert
Die Aufräumarbeiten auf der A19 bei Rostock dauerten die ganze Nacht hindurch an.

Dichter Löschschaum bedeckt den Boden um den letzten völlig ausgebrannten Lastwagen. Das Wrack steht schräg im Graben. Die Fahrbahn ist auf mehr als 50 Metern mit riesigen Löchern übersät und völlig schwarz von Ruß und verbrannten Wrackteilen.

Bisher ist die Identität der acht Todesopfer noch nicht geklärt. Von den 44 Verletzten in Krankenhäusern schwebe niemand in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher des Schweriner Innenministeriums am Samstag.

Bundespräsident Christian Wulff hat  den Hinterbliebenen der Opfer des Massenunfalls nahe Rostock sein Beileid ausgesprochen. "Den Angehörigen und Hinterbliebenen des schrecklichen Unfalls bei Rostock spreche ich mein Mitgefühl aus. Hoffentlich werden die vielen Verletzten schnell genesen. Ich danke den unzähligen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Helfern, die Übermenschliches vor Ort geleitet haben und leisten. Viele Präsidenten Europas haben uns ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht."

Bei dem Unfall am Freitagmittag nahe Kavelstorf waren auf beiden Fahrspuren insgesamt mehr als 80 Fahrzeuge ineinandergerast und 30 in Brand geraten. Dabei waren insgesamt 131 Menschen verletzt worden und acht Menschen gestorben. Ursache für den Massencrash war ein Sandsturm, der den Autofahrern in beiden Fahrtrichtungen plötzlich die Sicht nahm.

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