Rösler soll Westerwelle beerben
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Steht als Nachfolger für Guido Westerwelle (r.) in den Startlöchern: Philipp Rösler.
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„Dass sich am Montag nichts ändert, wird die Partei nicht akzeptieren“, sagte der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Daniel Bahr.

Auch Generalsekretär Christian Lindner rechnet damit, dass es zu einer „personellen und inhaltlichen Neuaufstellung“ kommt. Dabei gehe es nicht allein um den Bundesvorsitzenden. Es sei „essenziell erforderlich, mit neuen Gesichtern für Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Respekt und Sympathie zu werben“, sagte er am Samstag auf einem FDP-Bezirksparteitag in Köln. Lindner verwahrte sich zugleich dagegen, Westerwelle trotz seiner großen Verdienste um die FDP Respekt und Anstand zu verweigern. „Es erstaunt mich, wer jetzt alles glaubt, sich an Westerwelle reiben zu müssen und welches Vokabular dazu benutzt wird“, kritisierte er.

Als Favorit für die Westerwelle-Nachfolge gilt Gesundheitsminister Philipp Rösler. Nach Angaben der Zeitung "Die Welt" erwägt der 38-Jährige, auf dem Parteitag Mitte Mai in Rostock zu kandidieren. Hinter seiner Bewerbung stünden Mehrheiten in den starken Landesverbänden Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Auch Lindner, der ebenfalls als Westerwelle-Nachfolger gehandelt wurde, unterstütze Rösler, berichtete das Blatt.

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