Susanne Kohlmeyer (SPD)

Name: Susanne Kohlmeyer

Alter: 50

Beruf: Sozialpsychologin

Partei: SPD

Wahlkreis: 95, Gütersloh II (Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz)

Familienstand: verheiratet seit 1995

Kinder: vier (22, 16, 14 und 14 Jahre)

Wohnort: Gütersloh

Politische Schwerpunkte: Ganz klar: Bildung und Soziales. Für mich die logische Konsequenz aus meinen Erfahrungen in der Familie, im Beruf und in vielen Ehrenämtern.

Politisches Vorbild und warum: Mein politisches Vorbild ist Willy Brandt, weil er seine Haltung und seine Werte gelebt hat und er sie immer beibehalten hat.

Ziele der Landespolitik: Die Präventionspolitik im Land weiter stärken. Das spart hohe Reparaturkosten und gilt für alle Lebensbereiche – von Sicherheit bis Bildung.

Ehrenämter: Ich war aktiv zum Beispiel in Elternbeiräten und als Vorsitzende des SPI (Jugendhilfe). Aktuell bin ich SPD-Vorsitzende und Stadträtin in Gütersloh.

Hobbys: Ich mache gerne Sport - vor allem Laufen und Schwimmen. Aber ich lese auch gerne gute Bücher.

Lebensmotto: Bleibe immer du selbst!

Stärken/Schwächen:  Stärken: Ich kann gut zuhören und auf Menschen zugehen, ein Muss in meinem Job. Hinzu kommt Organisationstalent und das ich Dinge gern direkt anpacke; Schwächen: Leider bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch. Außerdem kann ich schlecht Nein sagen und habe einen kleinen Hang zum Perfektionismus.

Lieblings…

… Gericht: Pasta, Salat

… Musik: Bruce Springsteen, Peter Gabriel

… Kinofilm: Die Farbe Lila

... Urlaubsziel:

Italien

… Literatur: Dan Brown, Biografien

… Webadresse: www.kohlmeyer.info

Wie können Sie am besten entspannen?

Am besten im Urlaub! Im Alltag sind es vor allem die Spaziergänge mit unserem Hund, die mich zur Ruhe kommen lassen.

Wie soll es mit der Inklusion an Schulen im Land weitergehen?

Personell und organisatorisch gut ausgestattet. Rahmenbedingungen müssen stimmen damit eine positive Grundeinstellung sich durchsetzen kann.

Sind Sie für das Abitur nach acht oder nach neun Jahren?

So, wie es das Kind braucht. Der Druck auf Jüngere muss weg: Abschluss nach der 10. Klasse und dann die Wahl ob Abitur nach 2 oder 3 Jahren.

Wie stehen Sie zu dem neuen Landesjagdgesetz?

Die ökologische Ausrichtung, die aber geltende Prinzipien nicht ganz verwirft, ist richtig. Über Korrekturen will ich mit Betroffenen reden.

Halten Sie den Kommunalsoli, der viele Kommunen im Kreis Gütersloh stark belastet, für gerechtfertigt?

Ja, weil auch dank des Soli nur noch 9 NRW-Kommunen im Nothaushalt sind. Würde nur eine davon pleitegehen, wäre das für uns hier viel teurer.

Wie bewerten Sie den neuen Landesentwicklungsplan?

Richtigerweise macht er klar, dass Flächen endlich sind. Trotzdem möchte ich das unterschiedliche Bedingungen vor Ort beachtet werden.

Braucht das Land mehr Polizisten und diese eine bessere Ausrüstung?

Ja, deshalb wird die SPD jährlich noch mehr PolizistInnen ausbilden (2.300) und hat seit 2010 bereits 20% mehr für Sicherheit ausgegeben.

Wo sehen Sie Sparmöglichkeiten im Landesetat?

Indem teure Interventionen langfristig durch Präventionsarbeit wegfallen werden. Das Model „Kein Kind zurück lassen“ ist wegweisend.

Wie sollte das Land sozialen Wohnungsbau fördern?

Durch Bevorzugung von sozialen Investoren zum Beispiel bei Grundstückskäufen. Nicht nur der auf Höchstrenditen fixierte Markt sollte entscheiden

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