Uni legt Bericht zu Guttenberg offen
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Aus der Politik hat sich Karl Theodor zu Guttenberg verabschiedet, die Plagiatsffäre sorgt trotzdem weiter für Schlagzeilen.
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.„Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten“, sagte Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Samstag. Guttenberg will eine Veröffentlichung verhindern.

 Uni-Sprecher Schmälzle bestätigte am Samstag, dass Guttenbergs Anwälte in einem Brief gebeten hätten, den Untersuchungsbericht nicht zu veröffentlichen. Sie verwiesen darin auf die Persönlichkeitsrechte ihres Mandanten. "Wir haben den Anwälten in einem Schreiben geantwortet und unser Interesse deutlich gemacht, die Öffentlichkeit informiert zu halten", betonte Schmälzle. Bei seinem Rücktritt hatte Guttenberg noch erklärt, er werde sich nun nach Ende seiner Ministertätigkeit an der Aufklärung der Vorwürfe gegen ihn beteiligen. Unter Berufung auf die Untersuchungskommission berichtete die "Süddeutsche Zeitung", dass sich die kopierten Passagen in der Doktorarbeit nur durch absichtliches Verhalten erklären ließen.

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