Vellerner Kugelfang auf neuestem Stand
In Eigenleistung bauten die Vellerner Vereinsmitglieder einen der ersten Kugelfänge im Kreisgebiet, der den neuesten gesetzlichen Vorschriften entspricht. Im Bild (v.l.). Burkhard Laukemper, Oberst Egon Schwichtenhövel, Schützenkönig Christian Schulze-Wettendorf, Martin Schwichtenhövel, Kai Schwichtenhövel, Andre Stöppel, Helmuth Schwichtenhövel, Martin Hörster (Zweiter Vorsitzender) und Vorsitzender Detlef Weissenborn.

Aufgrund aktueller und immer restriktivere Gesetzgebungen war die Nutzungsgenehmigung des bisherigen Kugelfanges nicht mehr gültig, wie der Verein mitteilt. Ein Problem, mit dem über kurz oder lang nahezu jeder Schützenverein konfrontiert sein wird.

Schnell war man sich in Vellern einig, dass man keine Kompromisse bei der Durchführung des Vogelschießens machen möchte. So wurde entschieden, einen „Lamellen-Kugelfang“ in Eigenleistung zu bauen. Der erlaubt es auch weiterhin, mit verschiedenen Munitionen auf den hölzernen Vogel anzulegen. Schnell waren Freiwillige gefunden, die in vielen Arbeitsstunden einen komplett neu aufgebauten Kugelfang herstellten.

Nach entsprechend positivem Gutachten stand einer Genehmigung durch die Behörden nichts mehr im Wege. Das Besondere an der Konstruktion ist, dass sie mobil und damit flexibel einsetzbar ist. So sind die Schützen mit dem Vogelschießen nicht mehr an einen Standort gebunden. Der Vereinsvorsitzende Detlef Weissenborn (kl. Bild) dankte allen Beteiligten für außergewöhnlichen Einsatz und die vielen geleisteten Arbeitsstunden bei Planung und Durchführung.

Kurzfristig wurde an dem Helferabend ein Quiz durchgeführt. Jeder Anwesende durfte das Gesamtgewicht des neuen Kugelfangs schätzen. Thomas Brunnert erwies sich als treffsicher, da er mit 1130 Kilogramm exakt das korrekte Gewicht abschätzte. Belohnung: ein Gutschein über zehn Liter Bier.

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