Wasserski liegt Schwestern in den Genen
„Der pure Adrenalin-Kick.“ Im Alter von vier Jahren hat Chiara Bonnemann aus Dortmund mit dem Wasserskifahren begonnen. Mittlerweile ist sie volljährig, trainiert nach wie vor beim Wasserskiclub Mastholte, und sorgt bei Europameisterschaften für Furore.

Neid? Nein, solche Gefühle hegt Chiara Bonnemann nicht. Im Gegenteil. „Ich bin stolz auf sie“, sagt die 18-Jährige. Sie selbst holte bei der Europameisterschaft in der U 21-Altersklasse im schwedischen Linköping im Slalom den Vizetitel und wurde Dritte in den Disziplinen Trickski, Sprung und Overall. Ihre 19-jährige Schwester Giannina räumte richtig ab und darf sich nun Europameisterin nennen.

Leidenschaft von den Eltern geerbt

Die Wasserski-Bretter wurden Giannina, Chiara und ihren zwei Geschwistern quasi in die Wiege gelegt. Ihre Eltern Ralf und Andrea Bonnemann haben ihre Leidenschaft für die Wassersportart an ihre Kinder vererbt – Widerstand zwecklos. Mehrmals in der Woche setzen sich Teile der Familie Bonnemann ins Auto und steuern gen Mastholter See zum Training. Viele Wochenenden verbringen Giannina, Chiara und Co. ebenfalls in Ostwestfalen – dann macht sich ein Wohnmobil aus dem Ruhrgebiet auf den Weg. „Es ist sehr zeitaufwendig“, sagt Giannina, ohne auch nur ansatzweise den Eindruck zu erwecken, dass sie bereut, so viel Zeit und Energie in den Sport zu investieren.

Was für Zukunftspläne Chiara Bonnemann hat und was sie über das Verhältnis zu ihrer Schwester und Konkurrentin Gianna sagt, lesen Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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