Wibke Brems (Grüne)

Name: Wibke Brems

Alter: 36 Geburtstag

Beruf: Elektrotechnik-Ingenieurin, Landtagsabgeordnete

Partei: GRÜNE

Wahlkreis: Landtagswahlkreis 95 Gütersloh II

Familienstand: verheiratet

Kinder: keine

Wohnort: Gütersloh

Politische Schwerpunkte: Klimaschutz- und Energiepolitik

Politisches Vorbild und warum: Loriot

Ziele der Landespolitik: Ein offenes, buntes und freies NRW, das auf Erneuerbare setzt und den Kohleausstieg in den nächsten zwei Jahrzehnten umsetzt

Ehrenämter: Mitglied im Stadtrat Gütersloh; Vorstandsmitglied bei Eurosolar e.V. Deutschland; Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten der Uni Paderborn und Hochschule OWL sowie im politischen Beirat des Landesverbands Erneuerbare Energie NRW

Hobbys: Yoga

Lebensmotto: Meckere nicht, wenn Du was ändern kannst. Tu was!

Stärken/Schwächen: Stärken: Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst. Schwächen: Ich habe hohe Ansprüche an andere.

Lieblings…

 … Gericht: Amtsgericht Gütersloh

… Musik: Als Kind der 90er: Roxette, Michael Jackson und zwischendurch etwas Mozart

… Kinofilm: Forrest Gump

… Urlaubsziel: Schweden

… Literatur: Alles, nur keine Krimis

… Webadresse: www.scheissewaskocheichheute.de

Wie können Sie am besten entspannen?

Bei einem guten Buch auf meinem Balkon und auf dem Spielplatz mit meinem Patenkind Emma.

Wie soll es mit der Inklusion an Schulen im Land weitergehen?

Kinder mit und ohne Behinderung zusammen unterrichten: Eine große Aufgabe. Schwerpunktschulen brauchen Unterstützung: Mehr Lehrer, Fortbildung.

Sind Sie für das Abitur nach acht oder nach neun Jahren?

Jede Kind ist anders. Deswegen bin ich für die individuelle Lernzeit, bei der zwischen acht und neun Jahren gewählt werden kann.

Wie stehen Sie zum neuen Landesjagdgesetz?

Tier- und Waldschutz werden beachtet, Arbeit der JägerInnen anerkannt, sinnvolle Grenzen gesetzt, z.B. bei Katzenabschuss und Totschlagfallen.

Halten Sie den Kommunalsoli, der viele Kommunen im Kreis Gütersloh stark belastet, für gerechtfertigt?

Im Moment ist er notwendig, weil vielen Kommunen durch den Bund zu viel Last auferlegt wurde. Es ist richtig, dass das spätestens 2022 endet.

Wie bewerten Sie den neuen Landesentwicklungsplan?

Positiv: Er verhindert Fracking, schützt vor massivem Flächenverbrauch, beachtet Klimaschutz, ermöglicht neue Siedlungen und Gewerbegebiete.

Braucht das Land mehr Polizisten und eine bessere Ausrüstung?

Ja, rot-grün hat für mehr Polizei auf den Straßen gesorgt. Grundrechte sollten dagegen, z.B. mit Videoüberwachung, nicht eingeschränkt werden.

Wo sehen Sie Sparmöglichkeiten im Landesetat?

Der Energieverbrauch der landeseigenen Gebäude kann noch erheblich reduziert werden, das spart Geld und ist gut fürs Klima.

Wie sollte das Land sozialen Wohnungsbau fördern?

Wir wollen das gestartete Förderprogramm ausbauen, mit dem bisher 11.000 Wohnungen gefördert wurden. So entsteht mehr bezahlbarer Wohnraum.

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