Woche 13: Das erste offizielle Rennen
Foto: Borgmann
Wenn einen das Lauffieber gepackt hat, sollte man ruhig mal einen Fünf-Kilometer-Lauf ausprobieren, zum Beispiel in Telgte (Foto). In diesem Jahr allerdings finden viele Läufe, wie dieser, virtuell statt.
Foto: Borgmann

Der eine oder andere liebäugelt da vielleicht mit einem Wettkampf – vorausgesetzt, sie dürfen demnächst wieder stattfinden. Die Trainer Dietmar Sander und Martin Antusch empfehlen allen, mal die 5000-Meter-Distanz auszuprobieren. „Es geht dabei überhaupt nicht um Schnelligkeit“, betont Antusch vom LV Oelde. Vielmehr gehe es ums Kennenlernen von Volksläufen. „Laufen und heile ankommen“, bringt er es auf den Punkt.

Sich im Vorfeld informieren

Damit das Rennen Spaß macht und es nicht zu Stresssituationen kommt, sollten Anfänger sich im Vorfeld mit der Strecke vertraut machen und nicht auf den letzten Drücker kommen. „Vieles lässt sich vorab in Erfahrung bringen. Wo bekomme ich meine Startnummer? Wo melde ich mich an?“, zählt der Oelder typische Fragen auf.

Persönliche Ziele setzen

„Es ist wichtig, sich persönliche Ziele zu setzen“, ergänzt Sander, der bei der VHS Reckenberg-Ems Volkshochschulkurse für Laufanfänger gibt und bei der LG Burg Wiedenbrück trainiert. Wer beim ersten Wettkampf Erfahrungen sammelt und langsam läuft, hat den Vorteil, dass er seine Zeit später einmal überbieten kann und dann ein Erfolgserlebnis spürt. Antusch empfiehlt, sich einem „alten Hasen“ anzuschließen, sich auf alle Fälle am Start richtig einzuordnen. Das bedeutet: Nicht ganz vorne, sondern hinten – aber noch vor den Walkern. „Vorne stehen die Konkurrenten, hinten die Mitläufer, die sich auch mal auf der Strecke unterhalten“, sagt der Oelder. Das dürfe auch sein, denn der Begriff Wettkampf schließe nicht aus, dass man die Strecke auch im langsamen Tempo zurücklegen dürfte. Der Vorteil: Eine Urkunde gibt es bei den meisten Rennen für jeden – besonders beim ersten Rennen bestätigt sie das Erfolgserlebnis.

SOCIAL BOOKMARKS