Ministerium: Bei «Süßes oder Saures» Rücksicht zeigen



An Halloween ziehen Kinder gerne in Grusel-Kostümen für «Süßes oder Saures» von Tür zu Tür. Verboten ist der Brauch, bei Nachbarn nach Süßigkeiten zu fragen, zu Corona-Zeiten nicht. Trotzdem mahnt das NRW-Gesundheitsministerium zur Rücksicht.

Ein Dekokürbis mit Gesicht leuchtet vor einer geschlossenen Haustür. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild DPA

Düsseldorf (dpa/lnw) - Verkleidet als Hexe, Vampir oder Zombie: Mit Blick auf die Corona-Regeln hat das NRW-Gesundheitsministerium für Halloween zur Rücksicht gemahnt. In gruseligen Kostümen und schaurig geschminkt ziehen viele Kinder am 31. Oktober gerne von Tür zu Tür und fordern mit dem Spruch «Süßes oder Saures» Naschereien von den Nachbarn. «Bei Halloween verweisen wir auf die überall gebotene Rücksichtnahme», teilte das Ministerium mit. Insbesondere, da es sich um spontane Besuche handele, denen viele Menschen vermutlich noch sehr zurückhaltend gegenüber stünden.

Bei dem Brauch am letzten Oktobertag sollten daher die Hygiene-Regeln wie etwa der Mindestabstand oder Niesen in die Armbeuge bedacht werden. Die Behörde erinnerte auch daran, eine Maske zu tragen, wenn kein Abstand gehalten werden könne oder weiterzuziehen, wenn jemand den Besuch in der aktuellen Situation erkennbar nicht möchte. Im vergangenen Jahr hatte das Gesundheitsministerium wegen der steigenden Coronazahlen davor gewarnt, an Halloween um die Häuser zu ziehen.

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