Verfolgungsjagd: Leitplanke stoppt mutmaßlich Betrunkenen



Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild DPA

Gelsenkirchen/Neukirchen-Vluyn (dpa/lnw) - Ein mutmaßlich betrunkener Autofahrer hat sich über 40 Kilometer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch das Ruhrgebiet geliefert. Die Fahrt endete erst, als der Autofahrer mit einer Leitplanke kollidierte. Der hinter ihm fahrende Streifenwagen fuhr auf den Geländewagen auf, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Autofahrer wurde verletzt und im Krankenhaus behandelt. Ein weiterer Streifenwagen war zuvor bereits beschädigt worden, als ihn der flüchtende Fahrer an der Seite touchiert hatte.

Nach Hinweisen auf eine Trunkenheitsfahrt hatte die Polizei den 42-Jährigen den Angaben zufolge in Gelsenkirchen kontrollieren wollen. Doch der Mann sei angefahren, mit einem Zaun kollidiert und über die Autobahn 40 in Richtung Essen geflüchtet. Kollegen der dortigen Polizei nahmen die Verfolgung auf. Weder Anhaltesignale, noch Blaulicht und Martinshorn stoppten den Mann. In einer Baustelle bei Mülheim habe er mindestens ein Verkehrshindernis umgefahren. Vermutlich aufgrund eines Achsschadens habe er in Höhe der Abfahrt Neukirchen-Vluyn hinter Duisburg die Kontrolle verloren und sei mit der Leitplanke kollidiert.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Flucht dauerten an. Im Krankenhaus sei eine Blutprobe zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit genommen worden. Auch das Auto sei sichergestellt worden, hieß es.

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