Ahmadinedschad verzichtet auf Eklat bei Abschiedsrede vor UN

New York (dpa) - Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei seiner Abschiedsrede vor der UN-Vollversammlung den Westen und Israel für Missstände in der Welt verantwortlich gemacht. Es kam in New York aber nicht zu dem von vielen erwarteten Eklat, weil Ahmadinedschad auf wüste antisemitische oder antiwestliche Ausfälle verzichtete. Er warf Israel aber vor, sein Land zu bedrohen. Ägyptens Präsident Mohammed Mursi sagte während seiner Antrittsrede, dass die Palästinenserfrage und die Lösung des blutigen Konflikts in Syrien Vorrang in der Weltpolitik haben müssten.

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