Amnestys Vorstoß zur Legalisierung von Prostitution erntet Kritik

Berlin (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erntet Kritik für ihren Vorstoß, sich künftig weltweit für die Entkriminalisierung von Prostitution stark zu machen. Die «Emma»-Redaktion um Deutschlands bekannteste Feministin Alice Schwarzer veröffentlichte einen Artikel: «Amnesty will Zuhälter schützen», heißt es darin. Die Organisation wolle ausgerechnet diejenigen, die Milliarden an dem Handel mit Frauen verdienen, vor Bestrafung schützen. Amnesty-Delegierte aus aller Welt fordern die volle Entkriminalisierung aller Aspekte einvernehmlicher Sexarbeit.

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