Assange rät Snowden zu Asylantrag in Lateinamerika

Washington (dpa) - Wikileaks-Gründer Julian Assange hat dem Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden geraten, nach dessen Enthüllungen im US-Abhörskandal Asyl in Lateinamerika zu beantragen. Hier gebe es Fortschritte bei den Menschenrechten und eine lange Asyl-Tradition, sagte Assange bei CNN. Er hat selbst in der Vertretung Ecuadors in London Asyl erhalten. Snowden hatte sich vor drei Wochen nach Hongkong abgesetzt. Seit gestern ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Snowden hatte ein großes US-Ausspähprogramm für Internet- und Telefonverbindungsdaten aufgedeckt.

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