BGH verhandelt über Haftung von Auktionshäusern bei Fälschungen

Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof verhandelt heute darüber, in welchem Maße Auktionshäuser für gefälschte Kunstwerke haften. Dem Gericht liegt ein Fall vor, in dem ein Sammler 2009 eine Buddhastatue für rund 20 000 Euro ersteigert hatte. Später stellte sich heraus, dass das angeblich 1400 Jahre alte Stück eine Fälschung war. Der Käufer wollte sein Geld von dem Auktionshaus zurück. Dieses weigerte sich und verwies auf seine Versteigerungsbedingungen. Danach haftet das Haus nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Sammler klagte und bekam recht. Die Klausel benachteilige Verbraucher unangemessen.

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