Bank mit Bombenanschlag gedroht - Geiselnehmer gesteht

Berlin (dpa) - Mit einem umfassenden Geständnis hat in Berlin der Prozess gegen einen 30-Jährigen Geiselnehmer begonnen. Der Angeklagte sprach von einer Verzweiflungstat aus Geldnot. Drei Tage vor Weihnachten hatte der aus Wolfsburg stammende Mann einen Bankangestellten fast zehn Stunden in seiner Gewalt. Er soll mit einer Bombe gedroht und bis zu 500 000 Euro verlangt haben. Die Polizei konnte das Geiseldrama unblutig beenden. Zugleich gab der Angeklagte zwei Überfälle in Wolfsburg zu.

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