Behörde: Führer von Unglückszug bremste vier Kilometer zu spät

Madrid (dpa) - Die spanische Eisenbahninfrastruktur-Behörde Adif hat den Führer des spanischen Unglückszuges für die Tragödie mit 78 Toten verantwortlich gemacht. Der Lokführer hätte den Bremsvorgang gemäß den Sicherheitsvorschriften schon vier Kilometer vor der Unglücksstelle bei Santiago de Compostela beginnen müssen, erklärte Adif-Präsident Gonzalo Ferre. Alle Sicherheitssysteme hätten funktioniert, betonte der Behördenchef. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge raste der Unglückszug viel zu schnell in eine Kurve.

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