Bericht: Rheinmetall-Geschäft mit Russland endgültig gestoppt

Berlin (dpa) - Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hat die Bundesregierung ein deutsch-russisches Rüstungsgeschäft endgültig gestoppt. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» widerrief das Wirtschaftsministerium die von der schwarz-gelben Vorgängerregierung erteilte Genehmigung für den Bau eines Gefechtsübungszentrums durch die Düsseldorfer Firma Rheinmetall. Im März hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel das Geschäft als Reaktion auf die Krim-Krise bereits vorläufig gestoppt. Damals hieß es, die Bundesregierung halte die Ausfuhr «in der gegenwärtigen Lage» für nicht vertretbar.

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