Cybermobbing: Entsetzen nach Suizid einer 17-Jährigen

Dartmouth (dpa) - Der Suizid einer 17 Jahre alten Schülerin nach monatelangem Cybermobbing hat in Kanada für Trauer und Entsetzen gesorgt. Der Fall solle nun untersucht werden, kündigte das Justizministerium in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia zufolge an. Die 17-jährige Rehtaeh Parsons soll den Berichten zufolge 2011 von vier jungen Männern vergewaltigt worden sein. Ein Foto der Tat tauchte im Internet auf. Monatelang wurde Parsons daraufhin im Internet beschimpft und belästigt. Nach einem Selbstmordversuch starb sie am Sonntag.

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