DGB pocht auf Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze

Berlin (dpa) - Die Hartz-IV-Sätze für Langzeitarbeitslose müssen nach Ansicht des DGB neu berechnet werden, weil sie zu niedrig seien. Die Regelsätze seien nicht verfassungskonform, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Ein dazu vom DGB unterstütztes Musterverfahren liegt dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vor. Anlass für Buntenbachs Vorstoß ist eine neue Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass der Regelsatz für Singles bei korrekter Berechnung bei 424 Euro im Monat liegen müsste - und damit über dem aktuellen Satz von 391 Euro.

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