DGB will Minijobs abschaffen - Reform gegen «Armutsfalle»

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaften machen zur Abschaffung der Mini-Jobs mobil. Nach ihrem Willen soll es keine Sonderbehandlung bei Steuern und Sozialabgaben mehr geben und damit den sich ausbreitenden Kleinstarbeitsverhältnissen ein Riegel vorgeschoben werden. In diesen seien vor allem «Langzeitarbeitslose, Geringverdiener und vor allem Frauen buchstäblich eingemauert», sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Derzeit gilt für Mini-Jobber beim Verdienst bis 400 Euro im Monat «brutto gleich netto». Die Beschäftigten sind aber nicht sozial abgesichert.

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