De Maizière verteidigt Beobachtung sozialer Netzwerke

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Kritik an der angeblich geplanten intensiveren Geheimdienst-Beobachtung sozialer Netzwerke zurückgewiesen.

«Die Nutzung verlagert sich stark vom klassischen Telefon hin zu sozialen Netzwerken. Und wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen - nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen -, warum soll dann nicht ein Dienst auch auf diese Dienste zugreifen dürfen?», sagte de Maizière am Dienstag im ARD-«Morgenmagazin».

Nach am Wochenende bekanntgewordenen Medien-Informationen will der Auslandsgeheimdienst unter anderem Twitter, Facebook und Co. künftig in Echtzeit beobachten können, also noch während die Nutzer aktiv sind.

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