Deutschland nimmt erstmals Verletzte aus Syrien auf

Berlin (dpa) - Deutschland hat erstmals eine größere Gruppe von schwer verletzten Opfern des Bürgerkriegs in Syrien aufgenommen. Die 36 Frauen, Kinder und Männer wurden mit einer Bundeswehr-Maschine aus Jordanien ausgeflogen, wo sie bisher behandelt worden waren. Jetzt sollen sie in verschiedenen Bundeswehr-Krankenhäusern gesund gepflegt werden. Insgesamt kamen in dem Bürgerkrieg seit März 2011 schon mehr als 70 000 Menschen ums Leben. Außenminister Guido Westerwelle bezeichnete die Aufnahme als Zeichen der Solidarität mit der syrischen Opposition gegen Machthaber Baschar al-Assad.

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