EU-Gericht setzt Stammzellforschung Grenzen

Luxemburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof hat der Stammzellforschung in Europa enge Grenzen gesetzt. Nach einem Grundsatzurteil dürfen Verfahren, die menschliche embryonale Stammzellen nutzen, in der Regel nicht patentiert werden. Damit wird auch die Vermarktung der daraus entwickelten Zellen gebremst. Der Bonner Prof. Oliver Brüstle hatte Nervenvorläuferzellen geschaffen, die einmal der Parkinson-Therapie dienen sollten. Er darf weiter daran forschen, seine Technik aber nicht patentieren lassen.

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