Ecuador hält an Einreiseverbot für Bundestagsabgeordnete fest

Quito (dpa) - Ecuadors Präsident Rafael Correa hat das Einreiseverbot für eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten verteidigt. «Sie verstehen nicht, dass es den Imperialismus und den Kolonialismus nicht mehr gibt», sagte der Staatschef. Ecuador werde keine Überwachung erlauben, ganz gleich woher sie komme. Die Mitglieder des Bundestags-Umweltausschusses wollten in Ecuador im Nationalpark Yasuní mit Umweltaktivisten zusammenkommen, die sich dort gegen die geplante Erdölförderung wehren. Die Regierung hatte die Einreise Anfang Dezember untersagt.

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