Ecuadors Präsident: Wir wollten Snowden nicht zur Flucht verhelfen

London (dpa) - Ecuador rückt immer weiter vom US-Geheimdienstler Edward Snowden ab. Präsident Rafael Correa sagte in einem Interview, sein Land habe dem US-Informanten nie zur Flucht verhelfen wollen und prüfe einen Asylantrag derzeit noch nicht. Snowden hofft auch noch auf Zuflucht in einigen anderen Ländern, auch in Deutschland. Österreich hat schon erklärt, dass der Antrag auf Asyl nicht den formalen Anforderungen entspreche. Auch Polen äußerte sich abweisend. Die USA haben den Reisepass des 30-Jährigen für ungültig erklärt.

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