Ermittlungen gegen Mappus - Verdacht auf Untreue bei EnBW-Deal

Stuttgart (dpa) - Der EnBW-Deal hat für den früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Auch gegen den Deutschlandchef der Investmentbank Morgan Stanley, Dirk Notheis, wird wegen Beihilfe zur Untreue ermittelt. Er beriet 2010 Mappus, als das Land für 4,7 Milliarden Euro 45 Prozent der Anteile am Energieversorger EnBW übernahm. Mappus hatte das Geschäft quasi im Alleingang am Parlament vorbei durchgezogen.

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