Eschede-Hinterbliebener fordert Sicherheit vor Tempo bei Bahn

Hannover (dpa) - Sicherheit muss im Bahnverkehr nach Ansicht des Sprechers der Hinterbliebenen von Eschede oberste Priorität und Vorrang vor Wirtschaftlichkeit und Tempo haben. Das forderte Heinrich Löwen, der bei der Katastrophe 1998 Frau und Tochter verlor. Auch lange nach der Katastrophe gingen die Gedanken an so ein Geschehen nie völlig unter. Bei Anlässen wie dem Zugunglück in Spanien kämen sie wieder hoch. Dort müsse den Angehörigen rasch und unbürokratisch geholfen werden, forderte Löwen. Im niedersächsischen Eschede starben 101 Menschen, 105 weitere wurden verletzt.

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