Europa schickt Satelliten zur Erdbeobachtung ins All - «neue Ära»

Kourou (dpa) - Neuer «Wächter» im All: Für das ehrgeizige Erdbeobachtungsprogramm «Copernicus» hat die europäische Raumfahrtagentur Esa den ersten Satelliten einer neuen Flotte ins All geschossen. «Sentinel-1A» hob an Bord einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. Experten in Darmstadt, wo die Satelliten im Esa-Kontrollzentrum Esoc gesteuert werden, sprachen von einer «neuen Ära» in der Erdbeobachtung. «Sentinel» soll mit einem besonderen Radar Veränderungen der Erdoberfläche mit noch nie dagewesener Genauigkeit erfassen.

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