Festnahmen nach Soma-Katastrophe - Kritik an Erdogan-Auftritt in Köln

Köln (dpa) - Parteiübergreifende Übereinstimmung: Nach dem Grubenunglück in Soma haben sich Politiker von CDU/CSU, SPD und Grünen gegen einen geplanten Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln ausgesprochen. Sie warfen Erdogan vor, ungeachtet der Katastrophe in der Türkei mit mehr als 300 Toten Wahlkampf in Deutschland betreiben zu wollen. Bei den Ermittlungen zum Unglück in der Türkei wurden inzwischen 24 Menschen festgenommen. Bei dem schwersten Grubenunglück in der Geschichte der Türkei kamen 301 Kumpel ums Leben, 485 Menschen überlebten.

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