Foodwatch fordert strengere Radioaktivitäts-Grenzwerte

Berlin (dpa) - Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert nach Fukushima deutlich strengere Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln. Die bestehenden Regeln in der EU ließen unnötig hohe Gesundheitsrisiken zu. Das kritisieren Foodwatch und die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs. Nötig sei, die EU-Höchstgrenzen für Cäsium von 600 auf 16 Becquerel pro Kilogramm Lebensmittel zu senken, für Babynahrung und Milchprodukte von 370 auf 8 Becquerel. Radioaktives Jod 131 mit seiner kurzen Halbwertszeit dürfe gar nicht toleriert werden.

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