Franco Marini verpasst Mehrheit bei Italiens Präsidentenwahl

Rom (dpa) - Der frühere Gewerkschaftsführer und Senatspräsident Franco Marini hat bei der ersten Runde der italienischen Präsidentenwahl die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit klar verpasst. Marini bekam von den Parlamentariern nicht die notwendigen 672 Stimmen. Sein Gegenkandidat Stefano Rodotà von der populistischen Protestbewegung «Fünf Sterne» hielt gut mit. Später sollte noch ein zweiter Wahlgang folgen. Erst vom vierten Wahlgang an reicht die absolute Mehrheit von 504 Stimmen.

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