«Frankfurter Rundschau» stellt Insolvenzantrag

Frankfurt/Main (dpa) - Der traditionsreichen linksliberalen Zeitung «Frankfurter Rundschau» droht das Ende. Der Verlag, der dem Kölner Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS und der SPD-Medienholding DDVG gehört, stellte Insolvenzantrag. Das bestätigte das Amtsgericht in Frankfurt/Main. Die «FR» hatte 2001 noch eine Auflage von 190 000, geriet dann aber in die Krise. MDS stellte sie 2007 auf das Tabloid-Format um und stabilisierte die Auflage bei 150 000. Die FR machte aber weiter Verluste.

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