Früherer Manager von Fukushima stirbt an Krebs

Tokio (dpa) - Masao Yoshida, Direktor des Atomkraftwerks von Fukushima zum Zeitpunkt des Tsunamis, ist tot. Yoshida litt an Speiseröhrenkrebs und starb gestern in einem Krankenhaus, wie die Betreiberfirma Tepco mitteilte. Yoshida war 58 Jahre alt. Der Direktor setzte sich in den ersten Stunden nach dem Erdbeben im März 2011 über eine Anordnung von Tepco hinweg und setzte das Einpumpen von Meerwasser zur Kühlung der beschädigten Reaktoren fort. Seine Gehorsamsverweigerung verhinderte Schlimmeres. Er wurde zum Helden.

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