GDL-Chef Weselsky hat Angst um seine Privatsphäre

Berlin (dpa) - Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Claus Weselsky, sieht seine Privatsphäre bedroht. Er habe gestern Abend die Polizei verständigt, weil es «hier in einer unglaublichen, nennen wir es einfach Verletzung meiner Privatsphäre, nicht mehr um die Sache geht», sagte Weselsky im ARD-«Morgenmagazin». Für Personenschutz habe er bislang aber «keine Notwendigkeit gesehen». Medien hatten Fotos von Weselskys Wohnhaus gezeigt. Auch seine Büronummer wurde veröffentlicht. Die GDL will mehr als vier Tage die Arbeit ruhen lassen. Montagfrüh um 4.00 Uhr soll der Ausstand enden.

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