Gauck-Krimi sorgt für schwarz-gelbe Misstöne

Berlin (dpa) - Der Koalitionsfrieden ist wegen der FDP-Haltung bei der Nominierung von Joachim Gauck als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten belastet. Sicherlich sei das Verhältnis etwas eingetrübt, aber morgen sei ein neuer Tag, sagte Union-Innenexperte Wolfgang Bosbach dem Sender N24. FDP-Generalsekretär Patrick Döring betonte im Sender hr-Info, dass die FDP aus innerer Überzeugung heraus eine klare Positionierung für Gauck vorgenommen habe. Der frühere DDR-Bürgerrechtler war nach einem Zerwürfnis von Union und FDP doch noch als parteiübergreifender Kandidat nominiert worden.

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