Gericht in Nordkorea verurteilt US-Bürger zu Zwangsarbeit

Pjöngjang (dpa) - Ein Gericht in Nordkorea hat einen US-Bürger wegen angeblicher staatsfeindlicher Handlungen zu sechs Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Matthew Todd Miller habe sich feindselig gegen den Staat verhalten, als er im April als Tourist getarnt eingereist sei, berichteten die Staatsmedien. Details zu den konkreten Vorwürfen gegen den 24-Jährigen wurden nicht genannt. Miller soll bei seiner Einreise sein Visum zerrissen haben. Er ist einer von drei Amerikanern, die derzeit in dem weithin abgeschotteten Land festgehalten werden. 

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