Grabeskirche wegen Streits um Wasserrechnung von Schließung bedroht

Jerusalem (dpa) - Die weltberühmte Grabeskirche in Jerusalem ist wegen eines Streits um unbezahlte Wasserrechnungen von Schließung bedroht. Die israelische Wassergesellschaft Gihon hatte eine Sperrung des Kontos der Kirche erwirkt, weil diese Rechnungen in Höhe von umgerechnet etwa 1,8 Millionen Euro nicht bezahlt habe. Die Kirche gab hingegen an, sie sei seit Jahrzehnten von den Zahlungen befreit. Die Grabeskirche in Jerusalems Altstadt gilt als heiligste Stätte des Christentums. Nach christlichem Glauben steht sie am Ort der Kreuzigung und Wiederauferstehung von Jesus Christus.

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